
Keine verlässliche Quelle - Du meine Güte - wer hat denn dieses Werk zum Druck freigegeben? Wie viele meine Vorredner kann auch ich nur abraten von diesem Werk. Wer sich ernsthaft und wissenschaftlich mit Vereinsarbeit auseinandersetzen will, der sollte sich lieber andere Literatur ansehen.Schon beim ersten Überfliegen des Buches fallen Rechtschreib- und Grammatikfehler en masse auf, auch die Gliederung des Buches ist wenig logisch.Fazit: für Neulinge in der Vereinsarbeit sicher eine nette Übersicht, für Diplomanden absolut kein must have im Literaturverzeichnis.
Immer dabei - Da uns im Internet-Forum des Verlages häufig schon geholfen wurde, haben wir dieses Buch gekauft und sind sehr angetan. Die Gestaltung des Umschlages ist etwas schlicht, da würde ein Foto gut tun. Das steht in deutlichem Widerspruch zu den hervorragenden Inhalten, die gerade den in rechtlichen Dingen nicht vorgebildeten Vereinsvorstand in angenehmer und leicht lesbarer Weise in die Aufgabenstellung eines Vereinsvorstandes einführt. Unser Verein fördert einen Kindergarten. Dies bedeutet einen häufigen Wechsel im Vorstand. Und jeder neue Vorstand hat dieses Buch gelobt. Es ist bei jeder Vorstandssitzung dabei. Es beruhigt einfach, jederzeit nachschlagen zu können.Die fünf Damen und ein Quotenmann vom Förderverein Kunterbunt.
Optimal für Praktiker - Vorzug des Bandes ist es, den Vereinsvorständen, die sich häufig ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die mit ihrer Wahl verbunden, nicht bewusst sind, anschaulich vor Augen zu führen. So stellt der Autor zunächst einmal klar, welche Funktion ein Vereinsvorstand im rechtlichen Sinne hat. Begrüßenswert ist es daher, dass der Autor in aller Deutlichkeit darauf hinweist, dass beim Abschluss von Verträgen für den Verein Vorstandsmitglieder deutlich zu erkennen geben sollten, dass sie eben für den Verein und nicht für sich selbst den Vertrag abschließen (S. 5). Ansonsten kann eine persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder m Betracht kommen. Erfreulicherweise warnt der Autor auch vor der Gefahr von Interessenkollisionen (S. 13), die immer dann gegeben sind, wenn der Vereinsvorstand nicht ausschließlich die Interessen des Vereins im Auge hat. Dies ist meistens der Fall, wenn bei Verträgen, die für den Verein abgeschlossen werden sollen, der eigene Arbeitgeber, das eigene Unternehmen oder das Unternehmen von Familienangehörigen trotz eines nicht günstigen Angebots berücksichtigt wird. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt legt der Autor auf die Darstellung des Steuerrechts (S. 23 f.), welches leider immer noch von den Vereinsvorständen viel zu wenig beachtet wird. Gerade Versäumnisse auf diesem Gebiet können aber schnell zu einer existenziellen Gefahrdung des Vereins führen. Der Autor spricht auch den Ablauf von Vorstandssitzungen (S. 25) und Mitgliederversammlungen (S. 26) an. Obgleich die dortigen Ausführungen im Hinblick auf die zu beachtenden Formerfordernisse und Mitwirkungsrechte der Mitglieder und Organe etwas zu kurz geraten sind, stellen sie dennoch eine nützliche Handreichung dar, da erfahrungsgemäß auf diesem vereinsrechtlichen Gebiet ebenfalls oft viele Fehler passieren, die sodann die Möglichkeit einer gerichtlichen Anfechtung der getroffenen Beschlüsse eröffnet. Hervorzuheben ist auch, dass der Band einige Musterschreiben enthält, mit deren Hilfe die Kontaktaufnahme zum Vereinsregister beim Amtsgericht erleichtert wird. So wird ein Musterschreiben zur Anmeldung eines neu gewählten Vereinsvorstandes sowie ein Musterschreiben zur Anmeldung einer neuen Vereins Satzung abgedruckt. Der alles in allem sehr brauchbare Gesamteindruck wird abgerundet durch den Abdruck der wichtigsten vereinsrechtlichen Bestimmungen aus dem BGB sowie der Abgabenordnung.
Kein wirklicher Lesespaß... - Dass die Inhalte bzw. Aussagen dieser Publikation vermutlich richtig sind und in vielen Fällen auch hilfreich für den geneigten Leser sein mögen ist eine Sache.Eine andere ist die unglaublich grosse Anzahl von (Rechtschreib-) Fehlern, ausgelassenen Worten, vergessenen Buchstaben und Sätzen, bei denen der Autor wohl am Ende nicht mehr wusste, wie er am Anfang begonnen hatte.Es ist wahrlich keine Freude, wenn der Lesefluss ständig durch solch unangenehme Stolperstellen unterbrochen wird.Ich weine den 14,80 EUR nach, die ich für dieses lieblos gestaltete Heftchen ausgeben musste...
Einstimmig: 5 Sterne - Der einzige Jurist in unserem Vereinsvorstand hat uns immer wieder auf formale Mängel in unserer Vereinsführung hingewiesen, ohne dass ihm die Mehrzahl der Vorstandsmitglieder folgen wollte. Als Vereinsvorsitzender unseres Kulturvereins habe ich ihn gebeten, doch einmal Literatur vorzuschlagen, die die Problematik auch für Nicht-Juristen verständlich erklärt. Wir hatten zwei Bücher zur Auswahl und haben uns für dieses entschieden und sind wirklich absolut zufrieden. In jeder Vorstandssitzung liegt es auf dem Tisch, um kritische Fragen sofort klären zu können. Besonders positiv ist, dass man beim Verlag über Internet ergänzende Fragen stellen kann.Was gefällt uns besonders:Man merkt sehr schnell, dass es von einem Praktiker geschrieben wurde. Es werden praktizierbare Lösungen angeboten.Zum Inhalt: Zunächst wird die eigentlich Funktion des Vorstands erläutert (schon darüber hatten sich einige in unserem 9 köpfigen Vorstand noch nie Gedanken gemacht), dann mögliche Strukturen aufgezeigt. Weiter geht es mit den allgemeinen Vorstandsverpflichtungen, die wir inzwischen als Checkliste übernommen haben, incl. der gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen. Ganz besonders erfreulich haben wir empfunden, das auch einmal deutlich von den Rechten des Vorstands gesprochen wird, eine echte Hilfe in der Vereinsarbeit. Besonders gut gelungen die Stellenbeschreibungen für den Vorstand, die wir,leicht abgeändert, übernommen haben. Der absolute Pluspunkt, auch von unserem Juristen so gesehen, sind die verständlich kommentierten Bestimmungen des BGB. Wir können dieses Taschenbuch uneingeschränt weiterempfeheln.